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Der Sanddorn, auch Sibirische Ananas oder lateinisch Hippophae rhamnoides genannt, ist ein mehrjähriger, zweihäusiger, wildwachsender und dorniger Strauch aus der Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae). Er stammt ursprünglich vom europäischen und asiatischen Kontinent, erreicht in der Regel eine Höhe von 4 bis 5 Metern und wächst relativ langsam. Heutzutage ist er in ganz Europa entlang von Wasserläufen zu finden.
Seine orangefarbene, ovale, essbare und sehr saure Frucht, die Sanddornbeere, erscheint zu Beginn des Herbstes. Sie hat einen säuerlichen Geschmack und ist etwa 1 cm lang sowie 0,5 cm breit.
Die Fruchtbildung setzt in der Regel nach dem vierten Jahr ein.
Die Blüten erscheinen in Form kleiner orangefarbener Trauben in den Blattachseln entlang der gesamten Zweige.
Die Sanddornsamen sind braun, eher fein, oval geformt, sehr glatt und glänzend.
Die Blätter dieses Strauches sind sommergrün, schlank geformt sowie recht dick und robust.
Seine Beeren besitzen zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften für den Organismus. In der Küche kann die Beere frisch, als Saft, im Smoothie oder als Marmelade verzehrt werden. Die Vitaminkonzentration ist fünfmal höher als die einer Kiwi und 30-mal höher als die einer Orange. Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.
Diese Sorte hat zudem mehrere medizinische Anwendungen zur Behandlung verschiedener Leiden. Schließlich wird das aus den Samen gewonnene Öl auch in der Kosmetikindustrie verwendet.
Der Sanddorn ist in Bezug auf die Bodenart nicht anspruchsvoll; er wächst sehr gut in gewöhnlichem, sandigem oder kalkhaltigem Substrat, selbst in nährstoffarmen Böden, sofern diese gut durchlässig sind.
Die "Nordische Zitrone“ wächst sehr gut bei hellem Licht; sie benötigt einen Standort in voller Sonne, um sich voll zu entfalten. Bei Lichtmangel kann die Pflanze nicht blühen und somit keine Früchte tragen.
Dies ist ein sehr robuster Strauch, der sehr gut wächst, wenn die Temperatur zwischen 15 und 30 °C liegt. Darüber leidet die Pflanze und verliert meist einige Blätter; darunter stellt sie ihr Wachstum ein. Er verträgt sehr niedrige Temperaturen von bis zu -20 °C. Die USDA-Zone ist 7a.
Er benötigt viel Wasser und wächst natürlicherweise oft entlang von Flussufern. Daher ist in den ersten drei Kulturjahren eine regelmäßige Bewässerung erforderlich. Eine Mulchschicht am Fuß der Pflanze kann helfen, die Verdunstung des Bodens zu begrenzen und somit die Häufigkeit des Gießens zu reduzieren.
Der Sanddorn kann entweder durch Aussaat, durch Teilung von Wurzelausläufern oder durch Stecklinge zu Beginn des Herbstes vermehrt werden.
Es ist wichtig, den Strauch regelmäßig zu beschneiden, um seine Ausbreitung zu begrenzen. Ab November wird empfohlen, die abgefallenen Blätter aufzusammeln und im Garten zu kompostieren.
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