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Das Helmkraut, auch scullcap genannt, ist ein kleines, ausdauerndes Kraut aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Es ist stark verzweigt und wird etwa 30 cm hoch. Diese Sorte stammt aus Kanada in Nordamerika. Ihr Vegetationszyklus ist sehr schnell; sie beginnt im Mai zu wachsen und beendet ihren Zyklus gegen September.
Die Blätter sind gegenständig, lanzettlich geformt und haben glatte bis leicht gezähnte Ränder. Ihre Textur ist geprägt (waffelartig). Die Farbe variiert von einem zarten Grün bis zu einem dunkleren Grün und bildet einen dichten Teppich auf den vierkantigen Stängeln.
Die Blüten zeichnen sich durch ihre charakteristische Helmform aus, mit einer gebogenen Oberlippe, die die Fortpflanzungsorgane schützt. Sie sind in endständigen Ähren angeordnet und zeigen oft blaue bis violette Töne. Die Blütezeit reicht vom Sommer bis in den Herbst.
Nach der Befruchtung macht die Blüte Platz für einen kleinen schützenden Fruchtbecher, der wie ein kleiner Schild aussieht. Diese Trockenfrucht enthält vier kleine Samen, die freigesetzt werden, wenn die Kapsel ihre volle Reife erreicht hat.
Die Samen des Seitlich blühenden Helmkrauts (Scutellaria lateriflora) sind gelb, rau und klein, mit einer Länge von etwa 2 Millimetern.
Das Helmkraut ist ein Sinnbild der nordamerikanischen Pharmakopöe. Die amerikanischen Ureinwohner stellten daraus zahlreiche pharmazeutische Präparate her. Es verbindet seinen ornamentalen Reiz mit seiner Geschichte als traditionelle Heilpflanze. Geschätzt für seine Blütenstände aus kleinen blauen Blüten, zeichnet es sich durch außergewöhnliche Eigenschaften in der Phytotherapie aus. Es eignet sich ideal für Kübel oder als Randbepflanzung in halbschattigen Gartenbereichen. Es fördert die Artenvielfalt, indem es viele Bienen und Hummeln anlockt.
Es ist ein guter Kandidat für Heilkräutergärten, Hobbygärtner oder leidenschaftliche Kräuterkundler. In der Kräuterheilkunde ist es für seine weltweit anerkannten beruhigenden Eigenschaften bekannt. Seine Wirkstoffe, insbesondere eine reiche Zusammensetzung an Flavonoiden, wirken beispielsweise schlaffördernd. Seine Hauptwirkungen sind beruhigend, helfen bei Nervosität, Stress... Man findet es, wie jede Heilpflanze, oft in Aufgüssen und Tees.
Nicht ohne ärztlichen Rat verzehren.
Scutellaria gedeiht in frischem, an organischer Substanz reichem und vor allem gut durchlässigem Boden, um Staunässe zu vermeiden. Eine Mischung aus 70% Gartenerde mit 20% Kompost und 10% Sand ist ideal.
Ein halbschattiger Standort ist ideal, um eine reiche und farbenfrohe Blüte zu fördern. Die Pflanze schätzt gefiltertes Licht während der heißesten Stunden des Nachmittags, besonders in trockenen Klimazonen.
Diese ausdauernde Pflanze ist sehr winterhart und verträgt starke Winterfröste (-15°C) gut, sobald sie angewachsen ist. Sie fürchtet eher plötzliche Temperaturschwankungen in Verbindung mit zu nassem Boden im Winter.
Die Bewässerung sollte während der gesamten Wachstumsperiode regelmäßig erfolgen, um die Erde leicht feucht zu halten, ohne sie jemals zu sättigen. Eine Mulchschicht am Fuß hilft, diese für die Entwicklung des Laubes notwendige Frische während der starken Sommerhitze zu bewahren.
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