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Empetrum nigrum, auch bekannt als Krähenbeere, ist ein kleiner Strauch, der essbare Früchte trägt. Er gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) und zeichnet sich durch ein langsames Wachstum aus. Man findet sie hauptsächlich in Chile. Es handelt sich um eine bodendeckende Pflanze, die nur einige Dutzend Zentimeter an Höhe erreicht.
Die Blätter sind klein, immergrün und nadelförmig. Sie sind dunkelgrün und glänzend und messen in der Regel zwischen 1 und 3 Zentimeter in der Länge. Ihre ledrige Textur und die dichte Anordnung an den Stängeln verleihen ihnen ein kompaktes und widerstandsfähiges Aussehen. Im Winter behalten diese Blätter ihre Farbe und bieten einen reizvollen Kontrast zur Winterlandschaft.
Ihre Blüten sind unauffällig, aber charmant. Sie erscheinen im Frühjahr und sind in kleinen Blütenständen gruppiert. Die Blütenfarben reichen von reinweiß bis blassrosa; sie sind glockenförmig und 5 bis 7 Millimeter lang. Diese Blüten sind zwittrig und ziehen verschiedene Bestäuber an, insbesondere Insekten.
Die Früchte von Empetrum nigrum sind kleine, glänzend schwarze und kugelförmige Beeren mit einem Durchmesser von etwa 6 bis 8 mm. Die am Ende des Sommers reifenden Früchte sind essbar und haben einen leicht säuerlichen Geschmack.
Die Samen der Krähenbeere sind braun gefärbt.
Dieses kleine Beerenobst ähnelt ein wenig der Bergheidelbeere. Es weist sowohl in ernährungsphysiologischer Hinsicht als auch für die traditionelle Medizin mehrere interessante Eigenschaften auf. Die Beeren sind reich an Antioxidantien und Vitaminen.
Der Beerensaft wird wegen seiner wohltuenden Wirkung auf den Organismus konsumiert. Sie können auch für Konfitüren und Gelees verwendet werden und haben einen sehr angenehmen, leicht säuerlichen Geschmack. In subarktischen Regionen war diese Frucht eine wichtige Ergänzung der Ernährung der Inuit. Die hohe Konzentration an Anthocyan-Pigmenten kann als natürlicher Lebensmittelfarbstoff verwendet werden.
Blätter und Stängel werden in der Medizin zur Behandlung zahlreicher Beschwerden eingesetzt. Die Beeren werden als Aufguss oder Absud verwendet.
Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Diese kleine Pflanze bevorzugt saure, gut durchlässige und nährstoffarme Böden. Ihre Fähigkeit, sich an schwierige Bedingungen anzupassen, ermöglicht es ihr, Gelände zu besiedeln, auf denen andere Pflanzen nur schwer Fuß fassen können.
Sie gedeiht an sonnigen Standorten oder im Halbschatten. Sie kommt häufig in offenen Lebensräumen wie Wiesen vor, wo sie von direkter Sonneneinstrahlung profitiert.
Dies ist eine Pflanze, die relativ niedrige Temperaturen verträgt, was es ihr ermöglicht, in kalten und arktischen Regionen zu gedeihen. Sie ist in der Lage, strenge Winter zu überstehen, bevorzugt jedoch gemäßigte Temperaturen um 10/15 °C, um ihr Wachstum und ihre Blüte zu fördern.
Sie ist sehr trockenheitsresistent. Eine Bewässerung ist im Allgemeinen nicht mehr notwendig, sobald sie gut angewachsen ist. Während längerer Trockenperioden und zum Zeitpunkt der Pflanzung kann eine gelegentliche Wassergabe jedoch von Vorteil sein, um das Anwachsen und das Wachstum insbesondere bei Jungpflanzen zu fördern.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich auf vegetativen Weg über Ausläufer (Stolonen), die sich ausbreiten und neue Individuen bilden. Sie kann sich auch durch Aussaat vermehren, obwohl diese Methode weniger häufig vorkommt.
Jungpflanzen und Beeren können anfällig für verschiedene Fressfeinde sein, insbesondere bestimmte Insekten und Vögel. Diese Sorte ist nicht anfällig für die gängigen Pflanzenkrankheiten.
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Artikel-Nr.: 0240
Artikel-Nr.: FA005
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