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Die Himalaya-Banane, auch Darjeeling-Banane genannt, ist eine winterharte, schnell wachsende Sorte aus der Familie der Bananengewächse (Musaceae). Sie wächst an den Hängen des Himalayas in Indien und ist sehr widerstandsfähig gegen stark negative Temperaturen. Zusammen mit der Musa basjoo gehört sie zu den frosthärtesten Bananenstauden. Sie kann enorme Ausmaße annehmen und eine Höhe von 4,5 bis 5 Metern erreichen.
Die Samen der Himalaya-Banane von Musa sikkimensis sind grau, recht groß und messen in der Regel 1 cm im Durchmesser. Sie haben eine unregelmäßige und kantige Form. Sie besitzen einen kleinen weißen Bereich – die Stelle, an der bei der Keimung der Trieb austritt.
Ihre Blätter sind sehr breit und windresistent; sie messen in der Regel 40 cm in der Breite und über 2 Meter in der Länge. Diese Sorte verleiht jedem Garten zweifellos ein einzigartiges tropisches Aussehen. Ihr Scheinstamm (Stipe) ist prachtvoll: Er ist grün mit einer roten Tönung und hellbraunen Akzenten. Er wächst während der Sommermonate sehr schnell und kann einen Durchmesser von 25 bis 45 cm erreichen.
Die Blüte ist spektakulär und erfolgt in der Regel nach etwa 4 Jahren in den Monaten Juli und August. Die Blüten sind 50 cm lang, gelb gefärbt und von rosa Hochblättern umgeben; jedes Blütenblatt ist 40 cm lang – ein wahres Wunderwerk. Die Früchte (Bananen) erscheinen nach und nach mit fortschreitender Blüte; sie sind klein und grün und wachsen meist in Gruppen von 6 bis 8 an einem sehr widerstandsfähigen Stiel. Sie sind essbar, enthalten jedoch sehr viele Samen.
Die Sikkim-Banane wird hauptsächlich wegen ihres sehr dekorativen und majestätischen Aussehens kultiviert.
Man schätzt sie für ihre großen Blätter, ihren dekorativen Stamm und ihre spektakuläre Blüte.
Ihre hohe Winterhärte macht sie zu einem unverzichtbaren Element für die Gestaltung exotischer Gärten in kalten Klimazonen.
Die asiatische Banane wächst sehr gut in einem fruchtbaren, humosen und gut durchlässigen Substrat. Der Boden sollte frisch und nicht zu kompakt sein. Es wird empfohlen, bei der Pflanzung im Freiland guten Kompost zu verwenden. Bei Topfkultur sollte der Boden unbedingt mit Tonkugeln dräniert werden.
Um ein schnelles Wachstum zu erreichen, wird empfohlen, die Pflanze an einen sehr hellen Ort zu stellen; ein Standort in voller Sonne ist ideal für ihre Entfaltung.
Aufgrund ihrer hohen Winterhärte verträgt diese Musa problemlos stark negative Temperaturen. Die Blätter frieren ab -2 °C ab, der Scheinstamm hält je nach Durchmesser Temperaturen von -5 bis -8 °C stand. Die Pflanze selbst übersteht starke Fröste bis zu -15 °C.
Wie alle Bananenstauden benötigt sie regelmäßige Wassergaben, besonders im Frühjahr und Sommer. Eine Mulchschicht am Fuß der Pflanze begrenzt die Wasserverdunstung und reduziert somit die Häufigkeit des Gießens. Bei Topfkultur ist auf Staunässe zu achten, da diese das Wurzelsystem verfaulen lassen könnte.
Die Vermehrung kann entweder durch Aussaat von Samen oder durch Abtrennung der Schösslinge (Kindel) am Ende des Jahres erfolgen.
Diese Sorte hat keine bekannten Schädlinge oder Krankheiten; es handelt sich um eine Musa-Varietät, die sehr resistent gegen Parasiten und Schädlinge ist.
Es ist ratsam, am Jahresende die Blätter abzuschneiden und den Stamm während der ersten zwei Jahre zu schützen. In kalten Regionen wird zudem ein Mulchen des Bodens empfohlen.
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