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Die Banyan-Feige, auch Würgefeige oder lateinisch Ficus benghalensis genannt, ist ein Baum, der ursprünglich aus Indien, Sri Lanka und Pakistan stammt. Er gehört zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae). Mit dieser Art lässt sich ein prächtiger exotischer Bonsai gestalten.
Die Samen der Würgefeige sind braun, klein, von schön runder Form und haben einen Durchmesser von etwa 1 Millimeter.
Der Baum besitzt ein dichtes und üppiges Laubwerk. Seine großen, ovalen und elliptischen, glänzenden Blätter können bis zu 30 cm lang werden. Sie sind tiefgrün, haben eine glatte Textur und eine deutlich ausgeprägte Mittelader. Das Blattwerk ist sehr dicht und bietet einen großzügigen Schatten.
Seine Blüten sind kaum sichtbar, da sie sich im Inneren einer Struktur entwickeln, die Sykonium (Feige) genannt wird – eine Art Kapsel. Die Blüte ist diskret, oft im Laub verborgen und zeigt sich nicht auf spektakuläre Weise.
Die Früchte des Bengalischen Ficus sind kleine, rundliche Feigen mit einem Durchmesser von etwa 2 bis 4 cm, die bei Reife gelb bis orange gefärbt sind. Sie erscheinen nach der Blüte und locken aufgrund ihres süßen Geschmacks oft Vögel an.
Die reife Feige ist essbar und kann verzehrt werden. Während des Wachstums bildet die Pagoden-Feige Luftwurzeln aus, die von den horizontalen Ästen herabhängen und echte Wurzeln bilden, sobald sie den Boden berühren. Die Ausdehnung ihrer Wurzeln kann allein einen ganzen Wald entstehen lassen.
Die Bengalische Feige ist eine vielseitige Pflanze mit zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten. Traditionell werden ihre Blätter und Wurzeln in der ayurvedischen Medizin zur Behandlung verschiedener Leiden wie Diabetes, Verdauungsstörungen und Entzündungen eingesetzt. Der Saft dieser Feige wird manchmal als natürliches Heilmittel für kleinere Wunden verwendet.
Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.
Darüber hinaus wird sein hartes und widerstandsfähiges Holz zur Herstellung von Möbeln, Skulpturen und Kunsthandwerk genutzt.
Schließlich spielt dieser Baum eine wichtige Rolle im Umweltschutz: Seine Wurzeln helfen, den Boden zu stabilisieren und Erosion zu verhindern, während sein Laub einen Lebensraum für zahlreiche Vögel und Insekten bietet.
Ficus benghalensis bevorzugt einen gut durchlässigen Boden, der reich an organischem Humus ist. Ein Substrat aus Gartenerde, gemischt mit humosem Substrat und etwas Perlit, ist perfekt geeignet.
Dieser Ficus schätzt einen hellen Standort mit indirektem Licht oder Sonne. Er verträgt einige Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag, sollte jedoch vor der brennenden Mittagssonne geschützt werden, um Stress zu vermeiden.
Stammend aus Indien, verträgt er Temperaturen zwischen 15 °C und 30 °C. Er ist wenig winterhart und muss vor Kälte geschützt werden, da er empfindlich auf Frost reagiert. Im Freien empfiehlt es sich, ihn in Regionen zu kultivieren, in denen die Temperaturen mild bleiben.
Diese Bengalische Feige benötigt mäßiges Gießen, wobei die Oberfläche des Bodens zwischen zwei Wassergaben austrocknen sollte. Während der Wachstumsphase benötigt sie regelmäßige Feuchtigkeit, verträgt aber keine Staunässe. Im Winter sollte die Häufigkeit des Gießens reduziert werden.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Stecklinge von halbverholzten Zweigen oder durch Abmoosen.
Er kann von Schädlingen wie Schildläusen und manchmal Weißen Fliegen befallen werden. Zudem ist er anfällig für Pilzkrankheiten wie Wurzelfäule, wenn der Boden zu feucht ist.
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