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Der Bauerntabak, auch Mapacho oder Heiliger Tabak genannt (lateinisch Nicotiana rustica), ist eine einjährige, robuste krautige Pflanze, die eine Höhe von 60 bis 80 cm erreicht. Sie stammt hauptsächlich aus Mittelamerika (Mexiko, Venezuela) und gehört zur großen Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).
Die sommergrünen Blätter sind wechselständig, einfach, oval bis lanzettlich und können leicht gewellte Ränder haben. Ihre Oberfläche ist oft rau und leicht mit feinen Härchen bedeckt. Das klebrige Laub enthält Harz und Alkaloide, insbesondere Nikotin.
Die Blüten gehören zu den markantesten Merkmalen der Pflanze. Sie sind oft röhrenförmig mit einer fünfgelappten Krone, meist in den Farben Gelb und Grün. Die Blüten sind in Rispen angeordnet und locken zahlreiche Bestäuber an. Die Blütezeit findet in der Regel von Juni bis Oktober statt.
Die Mapacho-Tabaksamen sind braun, rund geformt und haben einen durchschnittlichen Durchmesser von 1 bis 2 Millimetern. Diese Samen sind sehr leicht und können problemlos durch den Wind oder durch Tiere verbreitet werden.
Es handelt sich um ein schamanisches Kraut, das bereits in der präkolumbianischen Zeit in Mexiko und Venezuela kultiviert wurde. Die Azteken trockneten die Blätter, zermahlten und mischten sie, um diese Mischung bei religiösen Ritualen zu verwenden.
Sie ermöglichte es den Schamanen, geschärfte Sinne zu entwickeln. Einige Schamanen kauten die Blätter auch. Die ethnische Gruppe der Warao in Venezuela verwendete die Blätter als Blunts bei schamanischen Ritualen.
Die Pflanze entwickelt sich sehr schnell in einem gut durchlässigen Boden, der reich an organischer Substanz ist. Eine Mischung aus Gartenerde und Kompost ist gut geeignet. Denken Sie daran, den Boden des Topfes mit Blähton für eine gute Drainage auszulegen.
Er liebt sonnige Umgebungen. Eine direkte Sonneneinstrahlung von mindestens 6 Stunden pro Tag ist ideal, um eine schöne Blatt- und Blütenproduktion zu erzielen.
Er wächst sehr gut bei warmen Temperaturen. Die optimale Entwicklung findet bei Temperaturen zwischen 18 und 30 °C statt. Diese Sorte ist frostempfindlich, daher ist es ratsam, sie vor dem ersten Herbstfrost zu ernten. Die USDA-Winterhärtezone ist 10.
Die einzige Methode zur effektiven Vermehrung ist die Aussaat; Stecklinge lassen sich von dieser Pflanze leider nicht ziehen.
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