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Der Teufelstabak, lateinisch Lobelia tupa, ist eine prächtige ausdauernde Pflanze aus der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae). Diese Sorte stammt ursprünglich aus Südamerika, insbesondere aus den Anden Südperus und Nordchiles, wo sie als giftig gilt. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 60 bis 120 cm, wobei die markanten Blütenstände sogar noch höher ragen können.
Sie besitzt ein dichtes Laubwerk aus großen, ovalen, dicken und leicht samtigen Blättern. Die Farbe ist ein dunkles Grün mit einer robusten Textur.
Die Blüten sind spektakulär, glocken- bis röhrenförmig und leuchten in kräftigem Rot bis Orange. Sie erscheinen in Trauben und verströmen einen süßlichen Duft.
Die Früchte sind kleine eiförmige Kapseln, die zahlreiche mikroskopisch kleine Samen enthalten.
Die Samen des Teufelstabaks sind dunkelbraun, zylindrisch und nur etwa 0,5 Millimeter lang.
Zierpflanze: Diese Pflanze wird wegen ihrer exotischen Schönheit besonders in mediterranen Gärten geschätzt. Durch ihre Größe und die farbenfrohen Blüten wertet sie Beete und Rabatten optisch auf.
Inhaltsstoffe: Vorsicht ist geboten, da die Blätter Piperidin-Alkaloide und Lobelin enthalten, die giftig sein können.
Tradition: Historisch wurde sie als Tabakersatz konsumiert. In einigen Kulturen wurden Teile der Pflanze für medizinische oder rituelle Zwecke in der Volksmedizin verwendet.
Warnhinweis: Nicht ohne ärztlichen Rat konsumieren. Nur als Zier- und Sammlerpflanze verwenden.
Die Pflanze bevorzugt einen gut durchlässigen, leichten und an organischen Stoffen reichen Boden. Eine gute Drainage ist entscheidend, um Staunässe an den Wurzeln zu vermeiden.
Der ideale Standort ist in der vollen Sonne, um eine üppige Blüte zu fördern. Halbschatten wird toleriert, aber ein sonniger Platz ist für ein optimales Wachstum vorzuziehen.
Da Lobelia tupa aus warmen Regionen stammt, verträgt sie keine starke Kälte. Sie ist frostempfindlich und sollte in mildem Klima oder in Töpfen kultiviert werden, die im Winter an einen geschützten Ort gebracht werden können. Die Winterhärte ist gering.
Der Wasserbedarf ist hoch, besonders während der aktiven Wachstumsphase, um den Boden leicht feucht zu halten. Ein Mulchen im Sommer wird dringend empfohlen, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten.
Lobelia tupa kann anfällig für Blattläuse oder Milben sein.
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