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Der Gelbe Enzian, Fieberwurzel oder lateinisch auch Gentiana lutea genannt, ist eine große, robuste und schnellwüchsige ausdauernde krautige Pflanze, die eine Höhe von etwa 80 cm erreicht. Diese Gebirgsvarietät bildet große und dicke Rhizome aus.
Seine Blätter sind bis zu 30 cm lang. Sie haben eine glänzende Textur und sind dunkelgrün gefärbt. Das Laubwerk ist sowohl in einer Rosette an der Basis der Pflanze als auch entlang des Stängels angeordnet.
Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Die gelben Blüten bestehen aus jeweils 5 Blütenblättern, sind glockenförmig und in dichten Quirlen angeordnet.
Die Samen des Gelben Enzians sind braun, klein, abgeflacht und oval mit einem Durchmesser von etwa 3 Millimetern. Sie werden hauptsächlich durch den Wind verbreitet.
In der Medizin besitzt er zahlreiche Tugenden. Er gilt als tonisierende und stimulierende Pflanze. Er hilft gegen Müdigkeit, wirkt auf das Verdauungssystem und bietet viele Vorteile für den Organismus. Er wird als Aufguss oder Dekokt verwendet.
Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.
Diese Pflanze wird auch für die Herstellung von Aperitifs wie Wurzel-Likören (Suze, Salers, Avèze usw.) sowie für die Produktion von Fleurac-Bier und Picon verwendet – Biere, denen er zusätzlich zum Hopfen seine Bitterkeit verleiht.
Alkoholmissbrauch ist gesundheitsschädlich, bitte in Maßen genießen.
Er wird zudem wegen seines Zierwerts kultiviert und bringt Farbe in Berggärten.
Das ideale Substrat ist ein gut durchlässiger, lockerer und an organischer Substanz reicher Boden. Ein leicht saurer pH-Wert ist ideal, um diese Gebirgspflanze effektiv wachsen zu lassen.
Er liebt einen sonnigen Standort, verträgt aber auch Halbschatten, insbesondere in wärmeren Regionen.
Aufgrund seiner Herkunft aus den Bergen bevorzugt diese sehr winterharte Pflanze kühle Klimate. Zu hohe Temperaturen können das Wachstum verlangsamen. Er wächst am besten bei Temperaturen zwischen 10 und 20 °C. Die Winterhärte ist sehr gut; er übersteht problemlos Temperaturen von -20 °C. Seine USDA-Härtezone liegt bei 3-7.
Die Bewässerung an der Basis sollte mäßig sein. Es ist wichtig, den Boden leicht feucht zu halten, besonders während der Wachstumsphase, aber Staunässe muss vermieden werden.
Es gibt zwei Möglichkeiten der Vermehrung: entweder durch Teilung der Horste im Frühjahr oder durch Aussaat ganz zu Beginn des Jahres.
Diese Pflanze aus rauen Klimazonen ist nicht anfällig für Parasitenbefall oder diverse Krankheiten; lediglich einige Nagetiere können sich an den Wurzeln vergreifen.
Nach der Blüte empfiehlt es sich, die Blütenstängel zurückzuschneiden, um die Gesundheit der Pflanze zu fördern und die Regeneration anzuregen. Eine mäßige Gabe von organischem Dünger zu Saisonbeginn kann das Wachstum verbessern.
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