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Das Jerusalemskirsche, auch Korallenstrauch ist ein kleiner Strauch aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Es stammt ursprünglich aus Südamerika.
Die Blüten sind klein, sternförmig und haben einen Durchmesser von 1 bis 2 cm. Sie erscheinen in Trauben und besitzen fünf weiße Blütenblätter. Das Zentrum der Blüte weist gelbe Staubbeutel auf, was einen schönen ästhetischen Kontrast bildet. Die Blüten erscheinen während der warmen Jahreszeit und werden von Insekten bestäubt.
Die Früchte sind zunächst grün und färben sich bei der Reife schrittweise leuchtend orange. Sie sind rund und haben einen Durchmesser von etwa 1 bis 2 cm. Die Beeren sind sehr dekorativ und können über einen langen Zeitraum an der Pflanze verbleiben, oft sogar weit über die eigentliche Reife hinaus.
Die Samen des Korallenbäumchens (Solanum pseudocapsicum) sind flach, kreisförmig und von gelber Farbe. Sie ähneln optisch den Samen von Chili oder Paprika.
Es wird weithin als Zierstrauch für den Innenbereich kultiviert. Seine kleinen, glänzend rotorangen Beeren und die grünen Blätter machen es zu einer attraktiven Dekoration. Tatsächlich sehen die kleinen Früchte winzigen Tomaten täuschend ähnlich. Die Pflanze ist eine beliebte Wahl für Blumenarrangements und winterliche Dekorationen.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Früchte aufgrund ihrer Toxizität nicht essbar sind. Sie dienen ausschließlich dekorativen Zwecken.
Die Pflanze bevorzugt ein leichtes und gut durchlässiges Substrat. Eine Mischung aus Blumenerde und Sand ist ideal, um eine gute Belüftung der Wurzeln zu gewährleisten.
Sie schätzt einen hellen Standort, sollte aber vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden – insbesondere während der heißesten Stunden des Tages.
Die Pflanze ist nicht winterhart und gedeiht am besten bei Temperaturen zwischen 18 und 24 °C. Im Winter empfiehlt es sich, sie in einem beheizten Raum zu halten, um das Wachstum zu fördern.
Die Bewässerung sollte mäßig, aber regelmäßig erfolgen. Es ist wichtig, das Substrat zwischen den Wassergaben leicht antrocknen zu lassen, um Staunässe zu vermeiden. Im Allgemeinen wird ein Gießen alle 7 bis 10 Tage empfohlen, wobei die Häufigkeit je nach klimatischen Bedingungen und Jahreszeit variieren kann.
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