Artikel-Nr.: 1232
Artikel-Nr.: 0157
Die Jostabeere, lateinisch auch Ribes josta genannt, ist ein mehrjähriger und sehr winterharter Beerenstrauch aus der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Es handelt sich um einen dornenlosen, schnell wachsenden Strauch, der im ausgewachsenen Zustand durchschnittlich 2 Meter hoch und ebenso breit wird.
Das dreilappige Laub ist sommergrün, recht dicht und dunkelgrün gefärbt.
Die Samen der Jostabeere sind schwarz, glatt, etwa 3 mm lang und haben eine eher längliche Form.
Die Früchte sind schwarze Beeren mit einem Durchmesser von 1 bis 1,5 cm. In ihrem Geschmack und Aussehen verbinden sie die tiefschwarze Farbe der Johannisbeere mit der feinen Säure der Stachelbeere.
Die Blütezeit beginnt im April. Der Strauch bedeckt sich dann mit kleinen weißen Blüten mit roten Hochblättern, was ihm ein sehr dekoratives Aussehen im Garten verleiht.
Ertragreich & Dekorativ: Die Jostabeere ist ein pflegeleichter Strauch, der im Garten wenig Platz beansprucht. Er ist sehr ertragreich und liefert oft deutlich mehr Beeren als reine Johannisbeer- oder Stachelbeersträucher.
Kulinarisch: Die dunklen Beeren werden für frische Obstsalate, zur Herstellung von Konfitüren und Gelees oder für Sorbets und rote Grütze verwendet.
Die Jostabeere wächst in fast jeder Bodenart. Für eine gute Fruchtbildung benötigt sie jedoch ein lockeres, gut durchlässiges Substrat, das reich an organischen Stoffen ist.
Dieser Strauch mit seinen schmackhaften Beeren benötigt einen Standort in voller Sonne.
Die Jostabeere ist sehr frosthart und übersteht problemlos Temperaturen von bis zu -15 °C (USDA-Winterhärtezone 7b). Sie gedeiht optimal bei Temperaturen zwischen 15 und 25 °C.
In den ersten drei Wochen nach der Pflanzung muss die Jostabeere regelmäßig gegossen werden, damit das Wurzelsystem gut anwachsen kann. Danach ist Gießen meist nur noch bei Topfkultur oder extremer Trockenheit nötig. Eine Mulchschicht am Fuß der Pflanze hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten.
Die Pflanze kann auf zwei Arten vermehrt werden: entweder durch Aussaat der Samen oder durch Stecklinge (ca. 15 cm lange Zweige), die unter hoher Luftfeuchtigkeit bewurzelt werden.
Diese Art ist wenig anfällig für Schädlinge. Gelegentlich können die Blätter von Rost (Pilzbefall) betroffen sein.
Es ist ratsam, alle zwei Jahre (etwa ab dem 8. bis 10. Standjahr) altes Holz aus dem Inneren des Strauchs zu entfernen, um ihn zu verjüngen. Das herbstliche Laub kann im Winter liegen gelassen oder als natürlicher Mulch verwendet werden.
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