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Nepenthe Bornéo KANNENPFLANZEN (5 samen)

0113

KANNENPFLANZEN samen

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Beschreibung

Die Kannenpflanzen (Nepenthes) sind fleischfressende Pflanzen aus der Familie der Kannenpflanzengewächse. Der Stängel ist verholzend und erreicht eine Höhe von 3 bis 5 Metern. Es handelt sich um eine karnivoren Kletterpflanze, die sich an Bäumen abstützt oder über den Boden kriecht. Die Inseln Sumatra und Borneo sind besonders artenreich an dieser Gattung.

Das Blatt der Nepenthes ist eine komplexe Struktur, die in drei Bereiche unterteilt ist. Der erste Teil ist die Blattspreite, eine klassische grüne Fläche für die Photosynthese. Diese verlängert sich in einen langen, flexiblen Faden, den Ranken (Cirrhus), der sich um Stützen wickeln kann, um der Pflanze das Klettern zu ermöglichen. Schließlich verwandelt sich das Ende dieses Fadens in die Ascidie oder Kanne, die als passive Falle für den Insektenfang dient.

Ihre Blüten sind diözisch (zweihäusig getrenntgeschlechtlich), was bedeutet, dass eine Pflanze entweder männlich oder weiblich ist. Sie erscheinen als traubenförmiger Blütenstand. Diese Blüten sind klein, besitzen keine sichtbaren Blütenblätter und haben eher unauffällige Farben von Grün bis Rotbraun.

Nach erfolgreicher Befruchtung bildet die weibliche Blüte eine lederartige Kapselfrucht. Diese längliche, in vier Fächer unterteilte Kapsel wird beim Trocknen braun. Bei Reife öffnet sie sich, um die Samen freizusetzen.

Die Samen der Kannenpflanzen sind extrem fein und leicht, sie ähneln kleinen Fäden oder Nadeln von wenigen Millimetern Länge. Diese fadenförmige Morphologie ist eine Anpassung an die Windverbreitung innerhalb des Blätterdachs im Urwald.

- Besonderheiten und Verwendung:

Diese Kannenpflanzen sind natürliche Fallen: Insekten werden vom Nektar angelockt und stürzen in eine enzymatische Verdauungsflüssigkeit. Diese botanische Besonderheit fasziniert Sammler und Liebhaber außergewöhnlicher Pflanzen gleichermaßen.

Die seltene und originelle Pflanze verleiht jedem Raum ein exotisches Aussehen. Sie eignet sich ideal für Wintergärten, Terrarien oder als Ergänzung zu Zimmerpflanzen. In Ampeln (Hängetöpfen) kultiviert, hängen die Kannen herab und schaffen eine tropische Atmosphäre.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die ideale Zeit für die Aussaat ist ab Juni, wenn es dauerhaft warm ist.
  • Streuen Sie die Samen auf eine Schale mit gesiebtem Torf oder Anzuchterde für Moorbeetpflanzen.
  • Bedecken Sie die Aussaat mit nur wenigen Millimetern Substrat und bewässern Sie sie vorsichtig mit einer Handsprühflasche.
  • Es ist zwingend erforderlich, Regenwasser zu verwenden.
  • Stellen Sie die Schale an einen warmen und feuchten Ort; ein Gewächshaus ist ideal, aber ein helles Badezimmer ist ebenfalls geeignet.
  • Während der Keimung sollte die Temperatur konstant bei etwa 30 °C liegen.

- Bodentyp / Substrat:

Das Substrat muss die nährstoffarmen und sauren Böden ihrer Heimat imitieren. Es ist wichtig, eine sehr luftige und durchlässige Mischung zu verwenden, die keinen Dünger enthält, da herkömmliche Nährstoffe die empfindlichen Wurzeln verbrennen würden. Eine Mischung aus 50 % Sphagnum-Moos, ergänzt durch Perlit, feine Pinienrinde oder Kokosfasern, ist ideal.

- Standort / Licht:

Diese Fleischfresser benötigen viel Licht, um Kannen zu bilden, vertragen aber keine direkte Sonne, die zu irreversiblen Verbrennungen am Laub führen kann. Ein Platz an einem Ost- oder Westfenster mit einem dünnen Vorhang zur Lichtfilterung ist perfekt. Bei Lichtmangel vergeilt die Pflanze und bildet keine Fallen mehr aus.

- Temperatur:

Nepenthes benötigt das ganze Jahr über konstante Wärme, idealerweise zwischen 25 °C und 30 °C. Die Pflanze verträgt keinen Frost und muss in einer stabilen Innenumgebung gehalten werden.

- Bewässerung:

Gießen Sie regelmäßig, sodass das Substrat immer feucht bleibt, aber nicht im Wasser steht. Lassen Sie niemals Wasser im Untersetzer stehen, da die Wurzeln sonst mangels Sauerstoff faulen. Die Verwendung von reinem Wasser ist Pflicht: Nur Regenwasser, destilliertes Wasser oder Osmosewasser wird vertragen; Mineralsalze und Chlor aus Leitungswasser sind giftig für die Pflanze.

- Vermehrung:

Die gängigsten Methoden sind die Aussaat und Stammstecklinge, vorzugsweise im Frühjahr oder Sommer. Schneiden Sie ein Stängelstück mit zwei bis drei Blättern ab, halbieren Sie die Blattoberfläche (um die Verdunstung zu reduzieren) und setzen Sie die Basis in feuchtes Sphagnum bei hoher Luftfeuchtigkeit.

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