Artikel-Nr.: 1232
Artikel-Nr.: 0157
Der Rainfarn ist eine schnellwüchsige, aromatische und mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er stammt ursprünglich aus Europa und lässt sich sehr einfach im Garten kultivieren. Er erreicht im Spätsommer eine Höhe von etwa 80 cm und hat einen buschigen Wuchs.
Sein Laub zeichnet sich durch tief eingeschnittene, oft dunkelgrüne Blätter aus. Die Blätter sind wechselständig am Stängel angeordnet und verströmen beim Zerreiben ein starkes Aroma. Sie sind gelappt, haben gezackte Ränder und können eine Länge von bis zu 30 cm erreichen.
Die Blüten erscheinen im Sommer, zwischen Juni und September. Sie präsentieren sich in Form von dichten Trugdolden mit knopfförmigen, gelben Blütenköpfen. Jedes Köpfchen kann einen Durchmesser von bis zu 1,5 cm haben.
Die Samen des Rainfarns (Tanacetum vulgare) sind winzig, länglich und von brauner oder schwarzer Farbe. Da sie sehr klein sind, werden sie leicht vom Wind über weite Strecken verbreitet. Die Samen lassen sich sehr einfach in feiner, humusreicher Erde aussäen, nachdem sie zuvor einen Monat lang stratifiziert (Kältereiz) wurden.
Natürliches Insektizid: Wie der Wermut enthält auch der Rainfarn Pyrethrin, ein natürliches Insektizid. Im biologischen Pflanzenschutz ist er ein hervorragendes Mittel gegen Weiße Fliegen, Blattläuse und Eulenalter.
Einfache Herstellung: 1 kg frische Blätter in 10 L Regenwasser vergären lassen (Jauche). Die Flüssigkeit bei trockenem und windstillem Wetter unverdünnt anwenden.
Rainfarn ist zudem ein sehr wirksames Mittel gegen Zecken. Man kann Handgelenke, Nacken und Knöchel mit den Blättern einreiben. Zecken und Mücken hassen diesen Geruch.
Der für seine heilenden Eigenschaften bekannte Rainfarn wird in der Phytotherapie häufig zur Linderung von Menstruationsbeschwerden und Verdauungsproblemen eingesetzt. Ein Aufguss aus den Blättern wird auch zur Linderung von Kopfschmerzen verwendet.
Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.
Der Rainfarn ist eine ausgezeichnete, vielseitige Pflanze mit zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten.
Er gedeiht in fast jedem Substrat, wächst jedoch schneller auf durchlässigen Böden, die reich an Humus und organischen Stoffen sind.
Diese Pflanze muss außer zum Zeitpunkt der Pflanzung nicht viel gegossen werden. Im Sommer reicht bei großer Hitze ein- bis zweimaliges Gießen pro Woche für eine gute Entwicklung aus.
Diese sehr aromatische Sorte benötigt viel Licht. Für ein optimales Wachstum sollte sie in der vollen Sonne stehen. Bei künstlicher Beleuchtung sind HPS-Leuchtmittel oder MH-Wachstumslampen zu bevorzugen.
Er wächst ideal bei Temperaturen zwischen 15 und 25 °C. Dank seiner hohen Winterhärte verträgt der Rainfarn problemlos Temperaturen bis zu -20 °C. Die USDA-Winterhärtezone liegt bei 3–9.
Die Vermehrung ist einfach durch Stecklinge im Sommer, durch Teilung des Stocks im späten Frühjahr oder durch Aussaat zu Beginn des Frühjahrs möglich.
Es ist eine sehr widerstandsfähige Pflanze, die selten von Pilzkrankheiten oder Gartenschädlingen befallen wird.
Schneiden Sie vertrocknete Teile an der Basis der Pflanze ab November gründlich zurück.
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